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Wohnen für Hilfe

Bei der Idee `Wohnen für Hilfe` geht es um eine Wohnpartnerschaft in der Vermieter und Mieter voneinander profitieren.

Ältere Menschen, die im eigenen – mittlerweile zu groß gewordenen – Haushalt leben, stellen Studierenden Wohnraum gegen Hilfeleistung zur Verfügung. D.h. der/die Studierende zahlt keine Miete (bis auf die Nebenkosten) und unterstützt im Gegenzug den Vermieter bei der Verrichtung alltäglicher Dinge. Das könnte z.B. Hilfe im Haushalt oder bei der Gartenpflege sein, aber auch Einkaufen, gemeinsame Spaziergänge etc.

Pflegeleistungen jeglicher Art sind jedoch ausgeschlossen.

Zwischen den Wohnpartnern sollte ein sogenannter Wohnraumüberlassungsvertrag geschlossen werden. In diesem sollten vor allem Art und Umfang der Hilfeleistung geregelt werden und die Höhe der Nebenkosten.

Die allgemeine Faustregel hierfür lautet: Pro m² bezogenen Wohnraum leistet der Mieter 1 Stunde Hilfe im Monat. Dafür wohnt er mietfrei. Der Mieter hat lediglich die Nebenkosten für Strom, Heizung u. Wasser zu tragen.

Letztendlich profitieren beide Seiten auch auf sozialer Ebene von Wohnpartnerschaften. Junge Menschen erwerben im Umgang mit Älteren z.B. wichtige kommunikative Kompetenzen, die in ihrem späteren Berufsleben nützlich sein können. Die Älteren lernen die Lebenswelt der Jungen kennen und freuen sich, einen Ansprechpartner im Haus zu haben. Wohnpartnerschaften können dazu beitragen, einen Heimaufenthalt hinauszuzögern.


Old and young holding hands on light background, closeup

Informieren Sie sich bitte auch auf www.wohnenfuerhilfe.info.